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JENGA( recorded by acoustic guitar)

Cogito el gosum( recorded by electric guitar)

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CD reviews

Hypnagogue Music Reviews

You could look at “Old Dance,” the title of the first track on Jenga, the new release from guitarist Sparky Quano, as a nod to the much-missed Michael Hedges, whose legacy, along with a nod to ZZ Top,  is all over it, as it is on other tracks here as well. Ringing harmonics, body-knocks, and manic flurries of chords up and down the neck–they’re here in force. But this is not some sort of tribute album. Quano is a masterful player who has clear influences, but he’s also made his name for inventive looping techniques, and while this disc is meant to showcase his acoustic skills, that shows up on Jenga as well. Catch the whirling concentric circles of “Where Are You Going?” as Quano adds to a growing mix element by element, including a growling processed vocal. When he starts to shred in this one, it comes out with a serpentine Middle Eastern flair that will firmly ensnare you. “Mind” is another loop piece, complex and a little experimental–but again, the rush is in listening to Quano adding and managing those additional skeins he’s weaving. the majority of tracks, however, are more in line with the Hedges feel, and they’re rock solid. Try to picture the speed of Quano’s hands as he flicks and taps out the start of “Mission” and the flash-fire chords that follow. It’s pure technique, matched with passion.  His bass-string work on the title track is a joy to feel. (More Hedges callouts–it reminds me of “Because It’s There.”)  The final track, “Gairoju,” is an easy ballad that rings crisply in the air. There’s a beautiful break that Quano lays a little tremolo into as he fires off some fingerboard chords that make me catch my breath. Jenga does run the risk of getting a little same-sounding at times, but it’s a refreshing break if you’re looking for something outside electronic music and more stolid New Age guitar.

 

 

UNDERDOG

 

SPARKY QUANO
"Jenga" CD

 

Sparky klimpert und klampft auf der Akkustik- und E-Gitarre, klopft aufs Holz und ist ein Know-How-Künstler, der Effekte erzeugt und gedankenverloren, konzentriert groovt, klopft, rockt und experimentiert. Das Singen erspart er uns, vielleicht macht er das nur Zu Hause in der Badewanne oder im Zimmer, wo er Filzschlapphut und Trainingshose trägt. Atmosphärischer Folk, Wiegenlieder, Trance und Gospelelemente ist der Mix, den Sparky kreiert. Spiritueller Pop vielleicht oder Freak Folk. Tatsächlich erinnern viele Lieder an indigene Beschwörungsformeln, Schamanismus, sakrale Musik. Doch das esoterische Verständnis von Spiritualität gehört nicht zum "Jenga"-Konzept, dafür bricht er zu viele Tabus und kombiniert wilde Akkordfolgen mit exotischen Klangbildern, in denen Sparky und ich durch die Reisfelder, durch die Wälder hetzen, kaum reden, ohne Pause ins nächste Dorf hecheln und durch die Musik die Welt entdecken. Das intensive Spielen und die erzeugten Effekte fesseln und schaffen ein freundschaftliches Verhältnis zu Himmel-und Hölle-Hüpfspiele, Slapstick-Einlagen und Parties in Hippie-Kommunen.

 

 

MUSIKREVIEWS

 

Schrullige Musik, die sich um keinerlei Konventionen schert und dennoch Sinn stiftet, kommt im Falle von SPARKY QUANO wieder einmal aus Japan. Der Solokünstler überrascht auf „Jenga“ mit einer Mischung aus Akustikgitarren-Griffigkeit und Ambient-Wagnissen.

Erstere vernimmt man gleich zu Anfang mit dem tollen, eingängigen „Old Dance“, nach welchem „Ripple“ seinem Titel gerecht wird und als Effektstudie nach Tropfen klingt, die Wasser zum Kräuseln bringen. Für SPARKY QUANOs Gitarrenton bezeichnend steht der Hall. Dadurch gerät das perkussive „Sailing“ – der Body wird als Rhythmusinstrument verwendet – zum Signaturstück des Barden, wobei wie zu Anfang ein klares Motiv heraussticht. „Day By Day“ erweist sich nach einstweiliger Improvisation als ähnlich haptisch.

Dem geschrammelten „Where Are You Going?“ fügt SPARKY QUANO Silbengesang und dezente Verzerrung hinzu, was vermutlich im Studio gedoppelt wurde beziehungsweise live mittels Looper funktioniert. Hier wie zuvor darf man dem Japaner attestieren, die Gefühle des Hörers anzusprechen, denn statt eines Instrumentalalbums, das mit den Achseln zucken lässt, hat er in Form von „Jenga“ eine Scheibe mit bunter emotionaler Stimmungspalette aufgenommen.

Das funkige „Mission“ verkündet Lebensfreude, „Mind“ erinnert an Robert Fripps Klangexperimente, und „Round 1“ sowie das Titelstück an die von Trey Gunn, speziell wegen des Tappings. Lädt „Gairoju“ am Ende auch zum Träumen ein, so sei gesagt, dass „Jenga“ ein abwechslungsreiches und nicht alltägliches Album eines eigensinnigen Künstlers ist, das vor Widerhaken-Melodien strotzt, so man sich Zeit zum Hören nimmt.

FAZIT: „Jenga“ von SPARY QUANO ist ein empfehlenswerter Teller Nudelsuppe ohne Buchstaben, exotisch gewürzt und trotzdem vertraut schmeckend – und das liegt nicht daran, dass wir es mit Asia-Fast-Food zu tun haben. (12/15)


 

MUSIC SCAN

Auch das Artwork, in dem „Jenga“ daherkommt, zeugt von Reduktion und Stilsicherheit. Musikalisch ist es beim Japaner nicht anders. SPARKY QUANO ist ein Solo-Künstler, der allein mit Gitarren-Klängen unterwegs ist und dennoch jederzeit einen ansprechenden, fesselnden und partiell faszinierenden Sound erschafft. Trotz des gelebten Minimalismus! Die von Haus aus limitierten Möglichkeiten seiner Musikalität sind jedenfalls ausgeblendet, wenn der Gitarrist Flächen kreiert, die ganz unterschiedliche Gefühlsregungen beim Hörer hervorrufen. Mit seiner experimentellen Grundhaltung übertreibt es SPARKY QUANO nicht. Vielmehr sind ihm eine beständige Entwicklung des Sounds und wirkliches Songwriting wichtig, das auch als solches offensichtlich zutage tritt. Gerade bei rein instrumentalen Klängen ist das von entscheidender Bedeutung, um die Konzentration der Hörer wach zu halten und immer wieder neu anzuregen. Gerade dann, wenn die Soundscapes ein Stück weit deutungsoffen und jenseits der alltäglichen Bahnen des reduzierten Rocks voran getrieben werden. „Jenga“ beherzigt all das und präsentiert einen erfahrenen, reflektiert aufspielenden Solo-Künstler, der seinen Gitarren Unglaubliches entlockt.


 

WITH LOVE – THE UNDERGROUND


 

SPARKY QUANO
Jenga CD Aspekt Recording

Hinter Sparky Quano steckt lediglich ein einziger brillianter Kopf, der Japaner ist sozusagen eine One-Man-Band der besonderen Sorte, er spielt mit Loops, seinen Fußpedalen und mixt so Hardcore, Trance sowie Ambient und ist eben ein Frickler vor dem Herrn. Das Besondere ist, dass hier kein PC im Spiel ist, lediglich Fußpedale und Effektboards implementiert Sparky zuhauf. Das Album ist also definitiv was für Fans des Athmosphärischen aber auch für Groovebegeisterte. Man muss eben nur ohne Gesang auskommen können, denn, so banal es klingen mag, hier gibt es keinen. (7/10) Thomas Eberhardt


 

METAL ONE


 

SPARKY QUANO – das ist ein kleiner Japaner mit einer E-Gitarre, einer Akustikgitarre und einem Computer. Gesang braucht er nicht. Andere Instrumente auch nicht.

Das reicht aber. Denn SPARKY QUANO vermag auch so eindrucksvolle Kompositionen zu Stande zu bringen – indem er einfach nur auf seine Gitarre draufhaut, auf der akustischen Gitarre Melodien zupft oder tappt, oder im Stile eines spanischen Gitarristen soliert. Ein Song wie „Ripple“ wird darüber hinaus um Ambient-Elemente bereichert und mit leichten Delays versehen – im Gegensatz zu dem flotten „Sailing“, welches von flinken Akkordfolgen geprägt ist.
Spielerisch schafft es SPARKY QUANO mitunter, eine komplette Band zu ersetzen – wie in „Where Are You Going?“: Über einen mit Akustik-Gitarre gespielten Rhythmus fiedelt sich der Japaner auf der E-Gitarre einen ab, dass es eine Freude ist. Auch schafft es der Japaner, in diesem Lied einen richtigen Spannungsbogen aufzubauen – sodass nie Langeweile aufkommt. In „Mind“ experimentiert SPARKY QUANO mit wilden Geräuschansammlungen herum, während „Round 1“ sehr post-rock-mäßig rüberkommt. Der Titeltrack wiederum verzichtet auf solche Spielereien, stilistisch erinnert die Art und Weise, wie SPARKY QUANO hier seine Gitarre bearbeitet, sehr an den kanadischen Gitarrenvirtuosen Eric Mongrain – inklusive einem wirklich ohrwurmigen Part, auf dem das Lied sein Ende findet.

„Jenga“ ist ein außergewöhnliches Werk, welches alle Freunde instrumentaler Musik und ruhiger Klänge begeistern könnte. SPARKY QUANO beweist nämlich einiges an Melodiegefühl, Intuition und Fingerfertigkeit im Umgang mit den verschiedenen Instrumenten – ein Grund genug, mal abseits des Tellerrandes zu blicken, wenn man von gewöhnlichen Post-Rock-Kapellen die Nase voll hat und mal was anderes testen, oder einfach abschalten und relaxen möchte.


 

 


 


 

 

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